Ayurveda Medizin

„Das Gleichgewicht von Stoffwechsel, Verdauung, Körpergeweben und Ausscheidungen sowie die Glückseligkeit von Bewusstsein, Geist und Sinnen sind die Voraussetzungen von Gesundheit.“

Susruta

Eine ganzheitliche Heillehre

Ayurveda -Wissen vom langen und gesunden Leben“ gehört als medizinischer Zweig zu den 27 Wissenschaften der altindischen vedischen „Literatur“. Die „Veden“, die schriftlichen Hauptwerke des Hinduismus, entstanden etwa 1500 Jahre vor der christlichen Zeitenwende. Und schon lange davor erforschten die Heilkundigen und Ärzte in Indien die Bedingungen für Gesundheit und langes Leben.

Das Menschenbild vom Ayurveda

Ayurveda betrachtet den Menschen nicht als biologische „Maschine“, deren Funktionsweise ausreichend erforscht werden muss, sondern zielt immer auf die individuelle Situation des Einzelnen ab. Der Mensch mitsamt seiner Körperlichkeit und seinen Gefühlen steht daher im Zentrum der ayurvedischen Betrachtung.

Beide Hälften des Menschen stehen dabei im Gleichgewicht: Weder überwiegt die Physis (Körperlichkeit) wie in der westlichen orientierten Medizin, noch konzentriert man sich zu stark auf die Psyche oder Psychologie. Ziel ist auch hier die harmonische Einheit des Menschen.

Die acht Zweige des Ayurveda
  1. Innere Medizin (kayachikitsa): Kaya hat dieselbe, dem Sanskrit entstammende Wurzel wie Agnie (Feuer). Die lebensnotwendige Energie, die wir als Nahrung und Luft zu uns nehmen, wird umgewandelt in jene Energie, die unsere Körperzellen benötigen. Störungen, die bei der Umwandlung auftreten, führen zu Krankheiten.
  2. Kopfkrankheiten (salkaya): Dieser Zweif beschäftigt sich mit allen Krankheiten im Kopfbereich, wie Augen-, Nasen-, Ohren- und Halskrankheiten.
  3. Chirurgie (salyapahartrka): Beseitigung von Fremdkörpern, wie Tumore, Abszesse usw.
  4. Toxikologie (visa-gara-vairodhika-prasamana): Vergiftungen, hervorgerufen durch Pflanzen oder Tiere.
  5. Dämonologie (bhuta vidya): Diagnose und Therapie von Krankheiten, die durch eine mentale Beeinträchtigung erfolgen.
  6. Pädiatrie (kaumarabhritya): betrifft die Bereiche Zeugung, Schwangerschaft und Geburt.
  7. Förderung von Langlebigkeit und Verjüngung (rasayana): Erhaltung bestmöglicher geistiger und körperlicher Verfassung bei alten Menschen.
  8. Aphrodisiakische Therapie (vajikarana): behandelt Störungen beim Zeugungsvorgang und schafft bessere Voraussetzungen für einen gesunden Nachwuchs.

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